La Fersuevia Solminante

Dieses Stück, ureigentlich für Echtzeit-Computersynthese via MIDl bestimmt, ist hier für Tasteninstrument(e) notiert. Es entstand nach einer im Januar 1997 von mir entwickelten Methode zur Umsetzung von Schwarzweißbildem in Töne.
La Fersuevia Solminante ist anläßlich des 65. Geburtstages von Herm Prof. Dr. ChristophHellmut Mahling von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz entstanden; in erster Linie bildete das Ausgangsmaterial eine grobgescannte Fotografie Prof. Mahlings (Abb. rechts). Die Ähnlichkeit zwischen der Abb. links und der Abb. rechts ist nicht zufällig: In der Tat wurde das gesamte Tonhöhenmaterial aus der Fotografie abgeleitet.
Zuerst wurde diese in eine 61 x 65 Punktmatrix digital umgestaltet, vertikal etwa neun Oktaven einer g-moll-Skala (65 Stufen), horizontal knapp acht 4/4 Takten (61 Sechzehnteln) entsprechend. Jeder gesetzte Punkt der Matrix sollte klingen, doch verlangte die hohe Klangdichte des Bildes nach tonhöhenfiltrierenden Maßnahmen. Mehr informationen in dem PDF unten.
Das Wort Fersuevia verbindet ,Eisenbahn" mit „Schwaben" (lt.ferrovia/suevia); Solminante bedeutet etwa „in g-moll (lt. sol minore) fulminierend". „Auf de schwäb'sche Eisebahne"